Die Ursache bleibt unbekannt
Jahressummen zeigen nicht, welche gleichzeitig laufenden Verbraucher eine Spitze auslösen.
Energiekosten mit System senken
Beschaffung, Abgaben, Effizienz — anbieterübergreifend geprüft und mit transparentem Vergütungsweg.
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Sie erkennen vermeidbare Lastspitzen und erfahren, welche Gegenmaßnahmen sich wirtschaftlich lohnen.
ENVA untersucht Viertelstundenlastgang und Netzentgeltblatt, ordnet die Spitzen betrieblichen Abläufen zu und vergleicht geeignete Maßnahmen wirtschaftlich.
Kostenfreie Erstberatung · Umfang und Vergütung vor Beauftragung
Das Problem
Ob sich eine Kappung lohnt, lässt sich erst aus Ihrem Lastgang, dem konkreten Tarif und den Betriebsabläufen ableiten.
Jahressummen zeigen nicht, welche gleichzeitig laufenden Verbraucher eine Spitze auslösen.
Ein Speicherangebot ersetzt keine Prüfung des standortspezifischen Kosteneffekts.
Liefertermine, Produktionsabläufe und technische Grenzen begrenzen die verfügbare Flexibilität.
Die Lösung
Die Analyse benötigt zeitaufgelöste Messwerte. Technische Umsetzung erfolgt durch spezialisierte Partner; individuelle Netzentgelte sind nicht Teil dieser Leistung.
Wir werten Viertelstundenwerte nach Höhe, Dauer und wiederkehrenden Zeitpunkten aus.
Wir gleichen Spitzen mit Abläufen ab und prüfen Steuerung, Speicher oder zeitliche Verschiebung.
Wir stellen erwarteten Kosteneffekt, Investition und betriebliche Einschränkungen gegenüber.
Wir klären zuerst, was für Ihre Situation sinnvoll ist.
Lastspitzenanalyse anfragenAnschaulich erklärt
Im Lastgang treten wiederkehrende Spitzen auf; ihre Bedeutung für die Netzkosten ist ungeklärt.
Ein Szenarienvergleich prüft gestaffelten Start, Steuerung oder Speicher gegen den tatsächlich anwendbaren Leistungspreis.
Einfach starten
Beschreiben Sie Standort und typische Betriebszeiten. Wir klären, ob Ihre Daten eine belastbare Lastspitzenanalyse ermöglichen.
Lastspitzenanalyse anfragenKostenfreie Erstberatung. Weitere Leistungen nach Vereinbarung.
Noch nicht alles zur Hand? Schildern Sie uns zunächst Ihr Anliegen.
ENVA wertet Ihre viertelstündlichen Lastgangdaten aus und verschafft sich einen Überblick über das tatsächliche Verbrauchsprofil Ihres Standorts.
Häufigkeit, Höhe und Zeitpunkt der Lastspitzen im Jahresverlauf werden bestimmt und möglichen Ursachen im Betrieb zugeordnet.
Wir schätzen ein, welchen Anteil der Leistungspreis an Ihren Netzkosten hat und wie groß das Optimierungspotenzial an Ihrem Standort ist.
Auf Basis der Lastgang-Analyse empfehlen wir geeignete Maßnahmen – etwa Lastmanagement, Batteriespeicher oder Lastverschiebung im Prozess.
Sie erhalten eine Einordnung von Aufwand und Nutzen der empfohlenen Maßnahme als Entscheidungsgrundlage.
Die technische Realisierung – etwa Steuerungstechnik oder Speicher – übernehmen spezialisierte Partnerunternehmen.
| Kriterium | Lastmanagement (Steuerung) | Batteriespeicher | Lastverschiebung im Prozess |
|---|---|---|---|
| Investition | Steuerungs- und Sensortechnik, meist überschaubar | Anschaffung des Speichersystems, deutlich höher | Meist keine oder geringe Zusatzinvestition |
| Eingriff in den Prozess | Kurzzeitige Reduktion einzelner Verbraucher | Kein direkter Eingriff – der Speicher puffert die Spitze | Produktionsablauf muss zeitlich verschoben werden |
| Reaktionszeit | Sekunden bis Minuten | Sekundenbereich | Abhängig vom Planungsvorlauf im Prozess |
| Nebennutzen | Ggf. Teilnahme an Flexibilitätsmärkten möglich | Eigenverbrauchsoptimierung bei vorhandener PV, teils Notstromfunktion | Nutzung günstigerer Preiszeiten am Markt möglich |
| Eignung | Betriebe mit steuerbaren, unterbrechbaren Verbrauchern | Betriebe mit wiederkehrenden, kurzen Lastspitzen | Betriebe mit zeitlich flexiblen Prozessen, z. B. Chargenfertigung |
Die Erstberatung bei ENVA ist kostenfrei.
Der Arbeitspreis vergütet die tatsächlich bezogene Strommenge in Cent pro Kilowattstunde. Der Leistungspreis wird dagegen einmal jährlich anhand Ihrer höchsten gemessenen Viertelstundenleistung berechnet und in Euro pro Kilowatt abgerechnet (§ 17 Abs. 2 StromNEV).
Netzbetreiber müssen ihre Netzkapazität auf die höchste tatsächlich auftretende Last auslegen. Deshalb wird beim Leistungspreis die höchste im Abrechnungsjahr registrierte Viertelstundenleistung herangezogen (§ 2 Nr. 4 und Nr. 7, § 17 Abs. 2 StromNEV). Eine einzige Spitze reicht aus, um den Leistungspreis für das gesamte Jahr festzulegen.
Relevant wird das Thema in der Praxis mit dem Wechsel zur registrierenden Leistungsmessung. § 17 Abs. 6 StromNEV sieht für Entnahmestellen im Niederspannungsnetz bis 100.000 kWh Jahresverbrauch vereinfachte, arbeitspreisbasierte Abrechnungsverfahren vor; oberhalb dieser Schwelle greift in der Regel die Leistungspreis-Systematik.
Die Gleichzeitigkeitsfunktion, mit der Netzbetreiber ihre Leistungs- und Arbeitspreise kalkulieren, ist laut Anlage 4 (zu § 16 Abs. 2) StromNEV als abschnittsweise linearer Zusammenhang mit einem Knickpunkt bei exakt 2.500 Jahresbenutzungsstunden definiert. In der Praxis veröffentlichen Netzbetreiber ihre Preisblätter deshalb häufig getrennt nach Benutzungsstundenzahl unter beziehungsweise ab 2.500 Stunden pro Jahr.
Infrage kommen unter anderem Lastmanagement – die gezielte, kurzzeitige Steuerung einzelner Verbraucher –, Batteriespeicher zum Abfangen von Spitzen, die Verschiebung von Prozessen in lastärmere Zeiten sowie Eigenerzeugung. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Ihrem Lastgang und Ihren Prozessen ab.
Nein. § 19 Abs. 2 StromNEV regelt einen eigenen, eng gefassten Sondertatbestand für atypische Netznutzung oder für Bandlastkunden ab 7.000 Benutzungsstunden und einem Jahresverbrauch über 10 Gigawattstunden. Lastspitzenoptimierung setzt unabhängig davon an der tatsächlichen Lastspitze an; eine Beratung zu individuellen Netzentgelten nach § 19 StromNEV bietet ENVA im Rahmen dieser Leistung nicht an.