Energie-Glossar · B
Bivalenzpunkt
Der Bivalenzpunkt bezeichnet bei einer Heizung mit zwei Wärmeerzeugern die Außentemperatur, an der der zweite Erzeuger zugeschaltet wird oder die Wärmeversorgung übernimmt. Die Einstellung kann sich an Leistung und Wirtschaftlichkeit orientieren.
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Bivalenzpunkt: zwei Leistungen treffen sich
Die wichtigsten Informationen zu Bivalenzpunkt
- Bivalent-alternativ: Wechsel zum zweiten Erzeuger.
- Bivalent-parallel: gemeinsamer Betrieb unterhalb der Schaltschwelle.
- Teilparallel: gemeinsamer Betrieb nur in einem Temperaturbereich.
- Die passende Einstellung hängt von Gebäude und Anlage ab.
Wie wird der Punkt festgelegt?
Planer vergleichen Gebäudeheizlast und verfügbare Leistung der Wärmepumpe bei den erforderlichen Vorlauftemperaturen. Bei Hybridanlagen können zusätzlich Energiepreise und Wirkungsgrade bestimmen, welcher Erzeuger wirtschaftlich betrieben wird. Ein pauschaler Temperaturwert passt daher nicht zu jeder Anlage.
Was ist im Betrieb wichtig?
Lassen Sie die gewählte Betriebsweise und die Schaltschwellen dokumentieren. Zu häufiger Zusatzheizbetrieb kann auf unpassende Einstellungen hindeuten, ist aber anhand von Wetter, Warmwasserbereitung und Wärmebedarf zu beurteilen. Nach einer Sanierung sollte die Auslegung erneut betrachtet werden.
Quellen & Verweise
- Viessmann — Bivalenzpunkt der Wärmepumpe. viessmann.de · Abruf
Häufige Fragen zu Bivalenzpunkt
Ist der Zusatzwärmeerzeuger immer fossil?
Nein. Auch eine elektrische Zusatzheizung kommt infrage.
Ist ein möglichst niedriger Bivalenzpunkt immer optimal?
Nein. Versorgung, Effizienz, Leistung und Kosten müssen gemeinsam passen.
Kann die Regelung den Punkt verändern?
Einige Systeme passen den Betrieb dynamisch an. Das hängt von Gerät und Regelungsfunktionen ab.
