PV, Mieterstrom & E-Mobilität im Gebäude
Direktvermarktungsangebote für PV vergleichen
Inhaltlich verantwortlich: Jona Langenwalder · Quellenabgleich mit KI-Unterstützung am
Vergleichen Sie Direktvermarktung mit denselben Mengen, Vermarktungsbedingungen und technischen Anforderungen. Erlösreferenz, Entgelt, negative Preise, Ausfall und Abrechnung müssen erklärt sein. Marktprämie und Verkaufserlös sind getrennte Positionen. Ein niedriger Vermarktungsaufschlag allein zeigt nicht den jährlichen Nettoerlös.
Belegt durch:bundesnetzagentur.de 1
Netto bei 9 ct-Modellerlös
- Marktprämie und Verkaufserlös sind getrennte Positionen.
- Fixe und mengenbezogene Gebühren gemeinsam rechnen.
- Negativpreise, Abregelung und technische Kosten fallbezogen prüfen.
Inhalt
Welche Vertragspositionen gehören ins Vergleichsblatt?
Anlage, Leistung, Inbetriebnahme und Förderform; Mengen-/Erlösreferenz, zeitliche Bewertung, Marktprämienweg, monatliches Mindestentgelt, mengenbezogene Gebühr, Fernsteuerung, Datenverbindung, Einrichtung, Abregelung, negative Preise, Ausfall, Kündigung und Abrechnungsnachweis. Unklare Einnahmen nicht als garantierte Erlöse rechnen.
Wie rechnen Sie drei Erlösszenarien?
Eigenes Modell für 100.000 kWh ohne Marktprämie/Steuer: Verkaufserlös 6/9/12 ct → 6.000/9.000/12.000 Euro. Anbieter A 0,4 ct Gebühr + 600 Euro/Jahr → Netto 5.000/8.000/11.000. B 0,7 ct + 200 Euro → 5.100/8.100/11.100. C 0,2 ct + 1.000 Euro → 4.800/7.800/10.800. Technische Mehrkosten noch ergänzen.
Wenn das Vertragsmodell Preise zeitlich bewertet, muss der tatsächliche Einspeiselastgang statt eines pauschalen Durchschnitts verwendet werden. Negative Stunden, Abregelung und Strommengen ohne Förderung verändern die Rechnung. Keine sichere Preisannahme aus den drei Beispielwerten ableiten.
Wie prüfen Sie Förderung und Abrechnung?
Die BNetzA unterscheidet Förderformen und veröffentlicht anlagenabhängige Sätze; Inbetriebnahme und Leistung sind wesentliche Eingaben.[1]
Lassen Sie erklären, wer Marktprämie beantragt/abrechnet, welche Nachweise erforderlich sind und wie Verkauf, Gebühren, technische Kosten und Prämie getrennt sichtbar werden. Geltende Regeln für negative Preise nach Anlagenfall prüfen. Testabrechnung und monatlichen Mengenabgleich verlangen.
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Direktvermarktung mit drei Erlösszenarien
Die CSV ist eine ausfüllbare Vorlage mit festen Beispielwerten beziehungsweise leeren Eingabefeldern. Sie enthält keine automatischen Formeln. Geänderte Zahlen rechnen Sie nach den im Text beschriebenen Formeln neu; leere Felder sind offene Angaben.
Wann unterstützt ENVA?
Quellen & Verweise
- Bundesnetzagentur — Bundesnetzagentur: EEG-Förderung und Fördersätze. bundesnetzagentur.de · Abruf
Häufige Fragen zu diesem Thema
Ist Marktprämie gleich Verkaufserlös?
Nein. Förder- und Handelspositionen mit ihren Voraussetzungen getrennt ausweisen.
Wie vermeide ich einen unfairen Gebührenvergleich?
Gleiche Einspeisemengen, Referenzpreise, Mindestentgelte und technischen Zusatzkosten ansetzen.
Welcher Durchschnittspreis und welcher Anbieter sind am besten?
Ein allgemeiner Jahresbörsenpreis ist kein verlässlicher Erlös Ihres PV-Profils. Fordern Sie für dieselbe Zeitreihe und denselben Leistungsumfang mehrere Angebote mit nachvollziehbaren Referenzen an. Anbieter A bis C sind nur Rechenmodelle; daraus folgt keine reale Anbieterempfehlung. Die Entscheidung fällt anhand des Nettoerlöses nach allen Kosten und der Vertragsrisiken.
Wann lohnt sich freiwillige Direktvermarktung?
Wenn der erwartete Erlös nach Gebühren, Mess-/Steuertechnik und weiteren Risiken die tatsächlich verfügbare Alternative übersteigt. Rechnen Sie mindestens einen schwachen Preisfall. Ob Direktvermarktung im konkreten Anlagenfall ohnehin erforderlich ist, wird separat anhand Größe, Inbetriebnahme und Förderform geklärt.
