Energie-Glossar · D
DoD (Depth of Discharge)
Depth of Discharge (DoD) bezeichnet die Entladetiefe einer Batterie relativ zu einer angegebenen Kapazität. Beim Vergleich ist zu klären, ob die Entladung seit Vollladung oder die Tiefe eines einzelnen Teilzyklus gemeint ist.
Belegt durch:victronenergy.com 1
Entladetiefe und Ladezustand
Die wichtigsten Informationen zu DoD (Depth of Discharge)
- Bezugsgröße und verwendetes Ladefenster angeben.
- Eine Entladung von 80 auf 30 ProzentSoC umfasst 50 Prozentpunkte.
- Entladetiefe kann die erreichbare Zyklenzahl beeinflussen.
- Herstellergrenzen gelten auch für LFP-Batterien.
Wie unterscheidet sich DoD vom Ladezustand?
SoC beschreibt den Ladezustand. Wird DoD als fehlender Anteil gegenüber Volladung mit derselben Kapazitätsbasis definiert, ergänzt sie sich mit SoC zu 100 Prozent. Die Tiefe eines Teilzyklus ist dagegen die Differenz zwischen dessen Start- und Endzustand; sie ist nicht automatisch 100 Prozent minus End-SoC.
Was bedeutet das für den Vergleich?
Eine Zyklenangabe ist nur zusammen mit Entladetiefe, Temperatur, Ladebedingungen und Restkapazitätskriterium aussagekräftig. Aus geringerer Entladetiefe folgt keine allgemeine Garantie für denselben Lebensenergiedurchsatz.
Wie wird sicher betrieben?
Beachten Sie Betriebsanleitung und zulässiges Ladefenster. Das Batteriemanagement schützt innerhalb des vorgesehenen Systems, ersetzt aber keine korrekte Installation oder Handhabung. Auch Restströme nach einer Abschaltung können bei längerer Lagerung problematisch sein.
Quellen & Verweise
- Victron Energy — Lithium NG: Betrieb und Entladetiefe. victronenergy.com · Abruf
Häufige Fragen zu DoD (Depth of Discharge)
Darf jede LFP-Batterie vollständig entladen werden?
Das entscheidet die Freigabe des konkreten Produkts, nicht allein die Zellchemie.
Sind 6000 Zyklen immer besser als 4000?
Nur bei vergleichbaren Bedingungen und nutzbarer Kapazität ist diese Gegenüberstellung sinnvoll.
