Windenergie
Stromerzeugung aus der kinetischen Energie des Windes durch Windkraftanlagen (WKA), die Rotoren über einen Generator antreiben. Windenergie ist neben Solar die günstigste EE-Technologie und liefert ca. 35 % des deutschen Stroms. Windkraftanlagen onshore erreichen Leistungen von 3–7 MW; offshore 12–18 MW.
Grundprinzipien
Rotorblätter mit aerodynamischen Profilen wandeln Windenergie in Rotationsenergie um; ein Generator wandelt diese in Strom um. Leistung skaliert mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit (P ~ v³). Volllaststunden: onshore 1.500–3.500 h/a; offshore 3.500–5.000 h/a.
Anwendung in der Praxis
Offshore-Wind: teurer in Bau und Betrieb, aber höhere Erträge (weniger Flauten). Onshore: günstiger, aber Flächenkonflikte und Akzeptanzprobleme. In Deutschland 2030-Ziel: 115 GW onshore + 30 GW offshore. Direktvermarktung: ab 100 kW Pflicht.
Energiewirtschaftliche Bedeutung
Windenergie ist der größte EE-Träger in Deutschland und zentral für das 80 %-Ziel 2030. Repowering (Austausch alter gegen neue, stärkere Anlagen) und Offshore-Ausbau sind die wichtigsten Wachstumspfade.
Einordnung im Prozess
Wir analysieren Windenergiepotenziale und begleiten Wind-PPAs oder Direktinvestitionen in Windprojekte.
