Wechselrichter
Kernelement jeder netzgekoppelten PV-Anlage: wandelt den erzeugten Gleichstrom (DC) der PV-Module in netzkonformes Wechselstrom (AC, 230/400 V, 50 Hz) um. Moderne Wechselrichter haben Wirkungsgrade von 97–99 %, MPPT-Regelung und integriertem Netzschutz. Sie sind das 'Gehirn' der PV-Anlage.
Grundprinzipien
Leistungselektronische Komponenten (IGBTs, MOSFETs) schalten den Gleichstrom mit hoher Frequenz um und filtern das Ergebnis zu sauberem Wechselstrom. MPPT-Algorithmen suchen kontinuierlich den Arbeitspunkt maximaler Leistung (Maximum Power Point) der PV-Strings.
Anwendung in der Praxis
String-Wechselrichter: 1 Gerät für einen oder wenige Strings (3–30 kW). Zentral-Wechselrichter: für große Freiflächenanlagen (100 kW–MW). Mikrowechselrichter: je ein Gerät pro Modul (höchste Flexibilität). Hersteller: SMA, Fronius, Huawei, Sungrow.
Energiewirtschaftliche Bedeutung
Der Wechselrichter ist die häufigste Fehlerquelle in PV-Anlagen und bestimmt maßgeblich den Jahresertrag. Monitoring und Ferndiagnose sind Standard bei professionellen Anlagen.
Einordnung im Prozess
Wir wählen Wechselrichter nach Anlagengröße, Netzanforderungen und Überwachungsanforderungen aus und integrieren Monitoring.
