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Photovoltaik (PV)

Technologie zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom durch den photoelektrischen Effekt in Halbleitermaterialien (meist Silizium). PV-Anlagen erzeugen sauberen Strom ohne bewegliche Teile, Emissionen oder Lärm. Deutschland hat eine installierte PV-Leistung von über 80 GWp (2024).

Grundprinzipien

Photonen (Lichtquanten) lösen Elektronen aus dem Halbleitermaterial (p-n-Übergang), die als elektrischer Gleichstrom fließen. Die erzeugte Spannung und Strom hängen von Einstrahlung und Temperatur ab. Ein Wechselrichter wandelt DC in netzkompatibles AC um.

Anwendung in der Praxis

Anwendungen: Dach-PV (privat, Gewerbe), Freiflächen-PV (Solarparks), Agri-PV, BIPV (Gebäudeintegriert). Wirtschaftlichkeit hängt von Standort, Einstrahlung, Eigenverbrauchsanteil, EEG-Vergütung und Netzentgelten ab. Amortisation typisch 8–12 Jahre.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

PV ist mit Abstand die am schnellsten wachsende Stromerzeugungstechnologie. Bereits heute ist PV die günstigste Stromquelle weltweit (LCOE < 3 ct/kWh an Standorten mit hoher Einstrahlung). In Deutschland liefert PV bis zu 60 GW an sonnigen Sommertagen.

Einordnung im Prozess

Wir führen Standortanalyse, Dimensionierung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Genehmigungsbegleitung für PV-Projekte durch.

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