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E

Eigenverbrauch

Direkte Nutzung selbst erzeugten Stroms – zum Beispiel aus einer PV-Anlage – am Erzeugungsort, ohne den Umweg über das öffentliche Netz. Eigenverbrauch ist in der Regel günstiger als der Netzbezug, da Netzentgelte, Umlagen und Steuern entfallen oder reduziert sind. Die Maximierung des Eigenverbrauchs ist ein zentrales Ziel der dezentralen Energiewende.

Grundprinzipien

Erzeugter Strom, der direkt vor Ort genutzt wird, muss nicht durch das Netz transportiert werden. Dadurch entfallen Netzentgelte und Umlagen anteilig oder vollständig, was den effektiven Strombezugspreis deutlich senkt. Die Eigenverbrauchsvergünstigung ist im EEG und EnWG geregelt.

Anwendung in der Praxis

Bei einer PV-Anlage: Erzeugt die Anlage 10 kWh, der Haushalt verbraucht gleichzeitig 4 kWh, werden diese 4 kWh als Eigenverbrauch gewertet. Die restlichen 6 kWh werden eingespeist und vergütet. Batteriespeicher erhöhen den Eigenverbrauchsanteil, indem tagsüber erzeugter Strom für den Abend bereitgehalten wird.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Eigenverbrauch entlastet das Verteilnetz und reduziert die Systemkosten. Für Anlagenbetreiber ist er wirtschaftlich attraktiver als die Einspeisung, da die Einspeisevergütung meist unter dem Netzbezugspreis liegt.

Einordnung im Prozess

Relevant bei PV-Planung, Speicherdimensionierung und Abrechnungskonzept. Wir berechnen den optimalen Eigenverbrauchsanteil und wählen das passende Messkonzept.

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