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B

Batteriespeicher

System zur zeitlichen Speicherung elektrischer Energie, das überschüssigen PV-Strom tagsüber aufnimmt und abends oder nachts abgibt. Heimspeicher haben typisch 5–20 kWh Kapazität; gewerbliche Speicher bis MWh. Sie erhöhen Eigenverbrauch, Autarkie und sind Enabler für Notstromfunktionen.

Grundprinzipien

Elektrochemische Speicherung in Batteriezellen: DC-Energie wird als chemische Energie gespeichert und bei Entladung wieder in DC umgewandelt. Der integrierte Wechselrichter oder Hybridwechselrichter wandelt DC in AC. Ein BMS überwacht Spannung, Strom und Temperatur.

Anwendung in der Praxis

Lithium-Ionen-Technologie (LFP, NMC) dominiert. Typische Systempreise: 700–1.200 €/kWh (inkl. Wechselrichter, 2024). Amortisation: 10–15 Jahre. Förderprogramme: diverse Länderförderungen und KfW-432. Minimale Speichergröße für wirtschaftlichen Betrieb: ~5 kWh.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Batteriespeicher sind der Schlüssel zur Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils und zur Entlastung des Verteilnetzes. Sie sind das am schnellsten wachsende Segment der dezentralen Energietechnik.

Einordnung im Prozess

Wir dimensionieren den Speicher auf Basis von PV-Ertrag, Verbrauchsprofil und Eigenverbrauchsziel und berechnen die Wirtschaftlichkeit.

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