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Nutzbare Kapazität

Tatsächlich verwendbarer Anteil der nominellen Speicherkapazität, nach Abzug der Reserven für Tiefentladeschutz (mind. DOD beachten) und Ladezustandsreservierung. Bei LFP-Batterien: typisch 90–95 % der Nennkapazität nutzbar. Nutzbare Kapazität ist die kaufentscheidende Kennzahl.

Grundprinzipien

Batterien dürfen nicht vollständig entladen werden (Tiefentladeschutz), da dies die Zellen irreversibel schädigt. Das BMS reserviert daher einen minimalen SOC (z. B. 10 %). Oben hält es zudem 5 % frei. Resultat: 85–90 % nutzbare Kapazität aus Brutto-Nennkapazität.

Anwendung in der Praxis

Hersteller müssen seit 2024 nutzbare Kapazität (nicht nur Brutto) im Datenblatt angeben. Beispiel: 10 kWh Brutto, 9,0 kWh nutzbar bei LFP, 8,5 kWh bei NMC. Im Monitoring-System sind SOC-Grenzen konfigurierbar.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Kunden sollten immer nutzbare Kapazität vergleichen, nicht Brutto-Kapazität. Unterschiede von 10–15 % bei gleicher Brutto-Angabe sind marktüblich.

Einordnung im Prozess

Wir stellen sicher, dass die nutzbare Kapazität korrekt dimensioniert wird und Hersteller-Angaben validiert werden.

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