Lithium-Ionen-Akku
Die heute dominante Batterietechnologie für stationäre Speicher und Elektromobilität mit hoher Energiedichte, langer Zyklenzahl und moderatem Preis. Li-Ion-Akkus umfassen verschiedene Chemien (NMC, NCA, LFP) mit unterschiedlichen Eigenschaften. Preisrückgang von > 90 % in 10 Jahren macht sie zur Standardtechnologie.
Grundprinzipien
Lithiumionen wandern beim Laden von der Kathode zur Anode (Graphit) und beim Entladen zurück. Energie wird in der elektrochemischen Potenzieldifferenz gespeichert. Zellspannung: 3,2–3,7 V (LFP) oder 3,6–4,2 V (NMC). Mehrere Zellen werden zu Modulen und Packs verschaltet.
Anwendung in der Praxis
NMC (Nickel-Mangan-Cobalt): höhere Energiedichte, für mobile Anwendungen. LFP (Lithium-Eisenphosphat): längere Lebensdauer, sicherer, für stationäre Speicher empfohlen. Typische Zyklenzahl: NMC 2.000–4.000, LFP 4.000–8.000+ bei 80 % DOD.
Energiewirtschaftliche Bedeutung
Li-Ion dominiert den Speichermarkt und ermöglicht durch fallende Preise die wirtschaftliche Eigenverbrauchsoptimierung für Haushalte und Gewerbe. Rohstoffabhängigkeit (Lithium, Cobalt) ist ein strategisches Risikothema.
Einordnung im Prozess
Wir vergleichen LFP- und NMC-Technologien für Ihr Projekt und wählen die optimale Chemie für den Anwendungsfall.
