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Blei-Gel-Batterie

Ältere, wartungsfreie Bleibatterietechnologie mit gelatiniertem Elektrolyt, die für stationäre Anwendungen und USV-Systeme eingesetzt wird. Blei-Gel-Batterien haben niedrigere Zyklenzahl (500–1.200 Zyklen), niedrigere Energiedichte und höheres Gewicht als Li-Ion – sind aber günstiger in der Anschaffung. Sie werden für neue PV-Heimspeicher kaum noch eingesetzt.

Grundprinzipien

Blei-Säure-Reaktion mit gelatiniertem Schwefelsäure-Elektrolyt. Lade-Entladezyklus durch Blei/Bleioxid-Reaktionen. Tiefentladung (< 50 % SOC) schadet dauerhaft. Maximale DoD: 50–60 %. Ladezeit: langsamer als Li-Ion. Betriebstemperaturbereich: -20 bis +40 °C.

Anwendung in der Praxis

Noch eingesetzt in: Off-Grid-Systemen in Entwicklungsländern, USV-Anlagen, Notstromsystemen, älteren PV-Inselanlagen. In Europa wird für neue Projekte fast ausschließlich Li-Ion (LFP) verwendet. Recyclingquote von Blei-Gel: sehr hoch (> 95 %).

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Blei-Gel-Technologie ist als Brückentechnologie aus der Zeit vor dem Li-Ion-Durchbruch zu verstehen. Für neue Investitionen ist Li-Ion aufgrund Lebensdauer, Zyklenzahl und Effizienz klar überlegen.

Einordnung im Prozess

Wir bewerten den Zustand bestehender Blei-Batteriespeicher und berechnen die Wirtschaftlichkeit eines Umstiegs auf Li-Ion-Technologie.

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