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E

Endenergie

Die Energiemenge, die beim Endverbraucher nach allen Umwandlungs- und Transportverlusten tatsächlich ankommt und genutzt werden kann. Sie unterscheidet sich von der Primärenergie (Rohstoff) und der Nutzenergie (tatsächlich genutzte Energie nach Geräteverlusten). Endenergie ist die in Rechnung gestellte Energiemenge (kWh Strom, m³ Gas).

Grundprinzipien

Auf dem Weg vom Rohstoff (Primärenergie) bis zur genutzten Energie (z. B. Wärme, Licht) gehen in jeder Umwandlungs- und Transportstufe Verluste verloren. Endenergie beschreibt den Punkt, an dem die Energie beim Kunden ankommt – also den Zählerstand.

Anwendung in der Praxis

Im Energieausweis eines Gebäudes wird der Endenergiebedarf in kWh/(m²·a) ausgewiesen. Für Strom ist die Endenergie gleich dem Zählerverbrauch; für Gas ist es der Brennwert des verbrauchten Gasvolumens. Endenergiebedarf ist Grundlage für Förderprogramme wie BEG.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Endenergie ist die relevante Bezugsgröße für Energierechnungen, Effizienzklassen und gesetzliche Anforderungen. Die Reduktion des Endenergiebedarfs ist das Kernziel der Energieeffizienzpolitik.

Einordnung im Prozess

Basisgröße für Energieaudit und Sanierungsplanung. Wir ermitteln den Endenergiebedarfs Ihres Gebäudes als Ausgangspunkt für alle Effizienzmaßnahmen.

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