Erneuerbare Energien
Energiequellen, die sich in menschlichen Zeitmaßstäben natürlich erneuern: Sonnenenergie (PV, Solarthermie), Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Geothermie und Meeresenergie. Sie erzeugen keinen oder minimalen CO₂-Ausstoß und sind unerschöpflich. In Deutschland haben EE 2024 erstmals über 60 % der Stromerzeugung übernommen.
Grundprinzipien
EE unterscheiden sich von fossilen Energieträgern durch ihre Erneuerbarkeit (keine Erschöpfung der Ressource), niedrige Betriebskosten (kein Brennstoff) und meist dezentrale Erzeugung. Hauptnachteil: Fluktuanz (Wind, Solar) erfordert Flexibilitätsbausteine.
Anwendung in der Praxis
EE-Anteile Deutschland 2024: Wind (onshore + offshore) ca. 35 %; Solar (PV) ca. 12 %; Biomasse ca. 8 %; Wasserkraft ca. 4 %. Ziel 2030: 80 % Strom aus EE. Gefördert durch EEG, EU-Beihilferecht, CO₂-Preissysteme.
Energiewirtschaftliche Bedeutung
EE sind die Grundlage der Energiewende und der Dekarbonisierung. Ihre Kosten sind in den letzten 10 Jahren dramatisch gesunken; Wind und Solar sind heute die günstigsten Energiequellen weltweit.
Einordnung im Prozess
Wir entwickeln maßgeschneiderte EE-Strategien für Unternehmen und Kommunen: Eigenerzeugung, Beschaffung, PPAs.
