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C

Contracting

Energiedienstleistungsmodell, bei dem ein Dritter (Contractor) Energieanlagen plant, finanziert, errichtet und betreibt. Der Auftraggeber zahlt einen monatlichen Preis für die Energiedienstleistung (z. B. Wärme, Strom), ohne selbst zu investieren. Contracting-Modelle reduzieren Investitionsrisiko und ermöglichen auch finanzschwachen Akteuren moderne Energieanlagen.

Grundprinzipien

Beim Einspar-Contracting (ESC) finanziert der Contractor Effizienzmaßnahmen und refinanziert sie aus den erzielten Energieeinsparungen. Beim Energieliefer-Contracting (ELC) betreibt der Contractor eine Anlage (Heizung, BHKW) und liefert Wärme zu vereinbartem Preis. Laufzeiten: 10–20 Jahre.

Anwendung in der Praxis

Typische Einsatzfelder: kommunale Gebäude (Schulen, Rathäuser), Industriebetriebe, Wohnungswirtschaft. Einspar-Contracting: Sanierungspaket (Dämmung, Heizung, Beleuchtung) ohne Eigeninvestition. Energieliefercontracting: Wärme aus BHKW oder Wärmepumpe als Service.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Contracting ermöglicht die Mobilisierung privaten Kapitals für die Energiewende ohne staatliche Förderung. Es überwindet Investitionshürden durch Verlagerung von Finanzierung und Betriebsrisiko auf den Contractor.

Einordnung im Prozess

Wir bewerten Contracting-Eignung, strukturieren Ausschreibungen für Contractor-Auswahl und begleiten die Vertragsgestaltung.

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