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K

KWK

Kraft-Wärme-Kopplung: Technologieprinzip der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und nutzbarer Wärme aus einem Brennstoff in einer Anlage. KWK ist das Effizienzprinzip hinter BHKWs, Heizkraftwerken und industriellen KWK-Anlagen. Das KWK-Gesetz fördert den Ausbau von KWK-Anlagen durch Zuschlagszahlungen.

Grundprinzipien

Konventionelle Stromerzeugung hat Wirkungsgrade von 35–50 % (Rest = Abwärme). KWK nutzt die Abwärme als Nutzwärme → Gesamtwirkungsgrad 80–95 %. Je nach Wärmebedarf wird KWK wärme- oder stromgeführt betrieben.

Anwendung in der Praxis

KWK-Gesetz 2020: KWK-Zuschlag für Neuanlagen abhängig von Leistungsklasse (5,41–8 ct/kWh). Zertifizierung durch BAFA. Hocheffiziente KWK nach EU-Richtlinie: PES-Einsparung > 10 %. Kombination mit Biomethan oder grünem Wasserstoff: klimaneutrale KWK möglich.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

KWK ist die effizienteste Technologie zur Nutzung fossiler und biogener Brennstoffe. Fernwärmenetzgebundene KWK (Heizkraftwerke) sind Rückgrat der städtischen Wärmeversorgung und zentral für die kommunale Wärmewende.

Einordnung im Prozess

Wir begleiten BAFA-Anmeldung, Zertifizierung und KWK-Zuschlagsabrechnung für neue und bestehende KWK-Anlagen.

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