String
Reihenschaltung mehrerer PV-Module, die ihren Strom gemeinsam in einen Wechselrichtereingang einspeisen. Die Spannung addiert sich, der Strom bleibt gleich. Ein Wechselrichter kann einen oder mehrere Strings verwalten; für optimale Erträge sollten alle Module eines Strings die gleiche Ausrichtung und Neigung haben.
Grundprinzipien
Bei Reihenschaltung: U_gesamt = n × U_Modul; I_gesamt = I_Modul. Der schwächste Verbraucher (schattigste Modul) begrenzt den Strom des gesamten Strings. Moderne Wechselrichter mit mehreren MPP-Trackern (MPPT) können verschiedene String-Orientierungen unabhängig optimieren.
Anwendung in der Praxis
Standard-Stringlänge: 8–20 Module je nach Modulspannung und MPPT-Eingangsbereich des Wechselrichters. Parallel geschaltete Strings erhöhen die Gesamtleistung. Bei Teilverschattung empfehlen sich DC-Optimierer oder Mikrowechselrichter.
Energiewirtschaftliche Bedeutung
Die optimale Stringauslegung ist entscheidend für den Jahresertrag einer PV-Anlage. Falsche Stringkonfigurationen können Ertragseinbußen von 5–15 % verursachen.
Einordnung im Prozess
Bei der PV-Planung optimieren wir Stringlängen, MPPT-Zuordnung und Wechselrichterauslegung für maximalen Ertrag.
