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P

PV-Modul

Zusammenschaltung von 60–144 Solarzellen in einem wetterfesten Rahmen, elektrisch in Reihe und/oder parallel verschaltet und mit Glas, EVA-Folie und Rückseitenfolie (oder Glas-Glas) laminiert. Standardmodule haben eine Leistung von 400–700 Wp und messen ca. 1,7–2,6 m². Sie sind das Grundbaustein jeder PV-Anlage.

Grundprinzipien

Zellen in Reihe addieren ihre Spannungen; parallel ihre Ströme. Ein Modul mit 144 Halbzellen hat typisch eine Leerlaufspannung von 45–50 V und einen Kurzschlussstrom von 12–15 A. Die Nennleistung wird unter STC (1000 W/m², 25 °C, AM 1.5) gemessen.

Anwendung in der Praxis

Bifaziale Module nutzen auch diffuses Rückseitenlicht (+5–15 % Ertrag). Glas-Glas-Module sind langlebiger (30+ Jahre). Bypass-Dioden verhindern Hotspots bei Teilverschattung. Für Balkonkraftwerke gibt es kompakte 350–800-Wp-Module.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Der Modulpreis ist der größte Kostenfaktor einer PV-Anlage. Preisrückgang von > 99 % seit 1980 auf < 15 ct/Wp (2024) macht PV zur günstigsten Energiequelle. Chinesische Hersteller dominieren den Weltmarkt.

Einordnung im Prozess

Wir selektieren Module nach technischer Eignung, Lieferantenbonität und Preis-Leistungs-Verhältnis für jedes Projekt.

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