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DIN EN 16247

Europäische Normenreihe für Energieaudits, die Anforderungen an Prozess, Qualität und Dokumentation von Energieaudits in Gebäuden (Teil 2), Industrie (Teil 3), Transport (Teil 4) und Mindestanforderungen (Teil 1) definiert. Sie ist die Grundlage für das gesetzlich verpflichtende Energieaudit nach EDL-G in Deutschland.

Grundprinzipien

Die Norm definiert vier Phasen: Vorbereitungsphase (Kontaktaufnahme, Datenbeschaffung), Erhebungsphase (Vor-Ort-Begehung), Analysephase (Energieflussmodell, Potenziale) und Berichtsphase (Dokumentation der Ergebnisse). Energieauditoren müssen Kompetenzanforderungen erfüllen.

Anwendung in der Praxis

Energieauditoren nach DIN EN 16247 benötigen nachgewiesene Qualifikation (Ingenieur/Techniker) und Kenntnisse in Energietechnik, Betriebswirtschaft und Normanwendung. Audits müssen von akkreditierten Prüfstellen oder direkt vom BAFA zugelassenen Auditoren durchgeführt werden.

Energiewirtschaftliche Bedeutung

DIN EN 16247 schafft einen einheitlichen europäischen Standard für Energieaudits und ermöglicht die Vergleichbarkeit von Audit-Ergebnissen. Sie stärkt die Qualität und Verlässlichkeit von Energieberatungsleistungen.

Einordnung im Prozess

Wir führen Audits ausschließlich durch nach DIN EN 16247 qualifizierte Auditoren durch und stellen Normenkonformität sicher.

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